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Mishale
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Träume
So viele Träume, die ich wohl nie verwirklichen werde. Es fällt einem nunmal nicht einfach so Geld in die Hände... Ach, ich wünschte ich müsste dieses Scheiß-Studium nicht machen. Ich möchte meine Träume leben und ich denke nicht, dass sie verkehrt sind, bloß ein wenig unrealistisch momentan.
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Gebrochenes Herz
Ich fühle mich schlecht, richtig schlecht. Das hier alles um mich herum macht mich krank und unglücklich. Im Urlaub war es ganz anders, ich wusste wieder wo ich hingehöre, wo mein Herz zu Hause ist. Natürlich habe ich meine Katzen und meine Eltern vermisst. Aber mehr auch nicht... Es war traumhaft, ich habe mich sofort wieder wohl gefühlt. Manchmal konnte ich vor Glück kaum atmen, ich wollte alles in mich hineinsaugen und nie mehr rauslassen. Ich habe davon geträumt wie es wäre ein kleines Häuschen dort zu besitzen, dort zu wohnen. Wie wäre es, wenn die Sonne nicht scheint, im Winter? Wie wäre es, wenn die Straßen leer sind und kein einziger Tourist im Ort? Wäre ich dann immer noch so verzaubert? Und ich konnte und kann mir darauf immer nur eine Antwort geben: JA! Die Rückfahrt war furchtbar. Ich wollte nicht zurück nach "Hause". Als wir hier waren, sagte André, dass er den Uralub super fand, aber nun auch ein Stück erleichtert ist wieder hier zu sein, zu Hause, in der gewohnten Umgebung. Ich habe geschwiegen! Was hätte ich schon sagen sollen? Das mir hier nun alles noch trister und trostloser vorkommt? Das mir die Mentalität der Leute nicht gefällt? Das ich am liebsten sofort wieder zurück fahren würde? Ich wohne gerne hier, ja wirklich. Von allen mir bekannten Flecken in Deutschland bin ich hier am liebsten. Aber was ist schon Deutschland gegen mein Glück? Gegen meine Heimat? Naja, okay, zumindest ist es meine gefühlte Heimat. Ich habe schon im Urlaub den Entschluss gefasst, wenn es irgendwann, irgendwie mit André und mir nicht klappen sollte, dann werde ich gehen. Hinein in mein eigenes Glück!
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Alles wieder okay, wenn da nicht die Sehnsucht wäre
Lange nicht geschrieben, bin zwischenzeitlich aufs Papiertagebuch gewechselt, da Maya so schrecklich krank war und ich sie nicht aus den Augen lassen wollte. Sie hat sich erholt, es ist ein Wunder!!! Ulrike haben wir das zu verdanken, auch wenn ich nie daran glauben wollte... Diese ganze Angst, 3 Tage Klinik, der Zusammenbruch, 2 Wochen aufpäppeln mit so vielen Medikamenten und dann: Kommt sie!!! Maya ist wieder ganz die Alte :-) Eigentlich ist alles wieder gut, Mama gehts super, Katzis gehts super, uns gehts super, allen gehts super! Okay, die Uni ist nicht optimal, ich lass es noch immer ganz schön schleifen, aber ich kann einfach nicht!!! Mein Akkus sind leer, ich brauche so dringend eine Auszeit. Und nun sind wir beim Thema: Frankreich! Urlaub. Noch 3 Wochen... Ich hatte noch nie zuvor eine solche Sehnsucht, ich will einfach nur weg. Ich schaue mir jeden Tag die am Strand installierte webcam an und träume. Manchmal sitze ich 15 min einfach so da und spüre dieses Kribbeln und ziehen im Körper. Es macht mich wahnsinnig! Ich überlege, ob ich wirklich hierher gehöre. Nix gegen Deutschland, nix gegen meine Stadt, ich liebe es hier, aber Frankreich ist mein Traum. Nein, stimmt nicht, dort wohnen und arbeiten ist nicht mein Traum. Ich träume davon hier zu wohnen, in dieser Stadt, in einem tollen Haus und zusätzlich ein Häuschen in Frankreich zu haben, so dass man jederzeit hinfahren kann. Ja, davon träume ich. Für diesen Traum lebe ich! Und dann kommt die Realität... Wovon bitte sollte ich mir das jemals leisten können? Es ist ein lächerlicher Traum. Es ist schon lächerlich daran zu denken hier ein großes Haus mit Grundstück für ganz viele Tiere zu haben. Ich bin eine Träumerin! Ich sollte endlich anfangen in der Realität zu leben.
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Bald ist WM...
In 2 Tagen um diese Zeit findet schon das Eröffnungsspiel statt und ich freue mich richtig drauf. Ich denke, die WM im eigenen Land ist auf jeden fall ein tolles Erlebnis und vermutlich ein einmaliges, denn noch eine WM in Deutschland werde ich vielleicht nicht mehr erleben. Meiner Mutter geht es total gut. Sie liegt zwar noch im Krankenhaus, kommt aber spätestens Montag raus. Es ist wahnsinnig wie gut sie sich erholt hat. Die Ärzte sind alle begeistert von ihr. Eine Chemo braucht sie nicht mehr, sie scheint geheilt zu sein... Ich bin so glücklich! Der letzte Monat hat mir gezeigt wie schnell sich das Leben ändern kann, wie schnell plötzlich ales vorbei sein kann. Ich glaube, ich werde bewusster leben als bisher, ich werde MEIN Leben leben, so wie ich es will. Das Leben ist zu kurz um Dinge zu tun, zu denen man absolut keine Lust hat. Gestern waren wir mit Maya beim Tierarzt, da sie wieder fieberte. Die Tabletten schluckt sie nicht und ich habe gelernt wie ich meine Katze spritze. Heute werde ich es zum ersten Mal alleine machen. Es macht mir schon etwas Angst, ich will alles richtig machen. Es ist ein seltsames Gefühl die Haut zu durchstechen. Brr, ich darf da nicht drüber nachdenken... Letztens kamen mir ganz komische Gedanken, ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich weiter darüber nachdenken will und aufschreiben. Es macht mir Angst. Bin ich ein kalter Mensch? Bin ich jemand der keine Gefühle hat? Kann ich mich wirklich auf Menschen einlassen? Es hat mich erschreckt, dass ich für meine Katzen ALLES tun würde, aber mir der kleinste Gefallen für meinen Freund schon fast zu viel ist. Ich sollte diese Beziehung nicht so geringschätzig behandeln, denn André ist ein wundervoller Mensch. Kann ich mich nicht einfach mal zusammen reißen???
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Intensivstation
Die OP ist vorbei. 7 Stunden voller Hoffung und Verzweiflung. Alles ist gut gelaufen. Das Gewebe wird bis Ende nächster Woche ausgewertet. War dann vorhin auch bei ihr, auf der Intensivstation. Überall Schläuche und Maschinen. Aber sie hat uns erkannt!!!
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Nichts als Sorgen...
Meine Mum wird heute operiert. Jetzt gerade im Moment schneiden die Ärzte schon an ihr rum. Die OP wird 7 Stunden dauern. Ich habe Angst um sie, obwohl ich weiß, dass relativ selten was scheif geht bei solchen Eingriffen. Sie wird dann die nächsten Tage auf der Intensivstation liegen, mit ganz vielen Schläuchen. Ich weiß nicht, ob ich den Anblick so gut wegstecken kann. Gestern habe ich mich mit Mona getroffen. Ich muss zugeben, dass ich nervös war. 5 Jahre ist es her... Es war wirklich nett. Haben über 2 Stunden gequatscht, richtig viel erzählt und gelacht. Natürlich ist sie anders als früher. Das hatte ich ja auch erwartet. Schade, meine alte Mona gibt es nicht mehr, aber nun weiß ich das wenigstens. Vielleicht bin ich jetzt endlich nach 5 Jahren wieder bereit dazu auch meine anderen Freundinnen richtig nah an mich ranzulassen? Ich wünsch mir das sehr, es wäre so schön diese absolute Vertrautheit unter Frauen wieder zu spüren. Die letzten Jahre hatte ich zwar viele gute Freundinnen, aber keine war so wie Mona damals... Die Mona von damals gibts aber definitiv nicht mehr!
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Miez miez
Ich schaue gerade meiner Katze zu, wie sie mit ihrem Säckchen voller Catnip "spielt". Sie wälzt sich übern Boden, reibt sich an dem Catnip, drückt ihr kleines Gesichtchen ans Kissen und würde am liebsten hineinkriechen. Sie ist so voller Glück, voller Zufriedenheit... Ich wünschte manchmal ich wäre eine Katze!
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